Die Geschichte des Antiquariats
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as „Antiquariat am Dom“ gehört schon seit 1992 zum Straßenbild der Sternstraße in Trier, wunderschön inmitten der Fußgängerzone zwischen Hauptmarkt und Dom gelegen.

Peter Schwarz, Student der Germanistik und Philosophie, und sein Schulfreund, der Kunstgeschichtestudent Peter Fritzen, gründeten im April 1987 zusammen mit zwei weiteren Gesellschaftern ein Antiquariat in Trier. Damit legten sie den Grundstein für ihre berufliche Existenz nach erfolgreichem Abschluss ihrer Studiengänge. Nach dem Ausscheiden der beiden anderen Gesellschafter leiteten beide erfolgreich seit 1990 das Trierer Buch- und Kunstantiquariat in der Simeonstraße 22 in Trier.

1992 verlegten sie das Antiquariat in das Geschäftshaus Sternstraße 4 in Trier und firmieren seither unter dem Namen „Antiquariat am Dom“. Zum erweiterten Sortiment gehörten nun neben antiquarischen Büchern und Graphiken auch Reiseführer und Ansichtskarten.

2001 eröffneten die beiden aus dem Händler- und Töpferort Speicher in der Eifel stammenden Gesellschafter einen zweiten Standort in der Ostallee 45 in Trier, das „Kunsthaus am Museum“.

Nach 20jähriger gemeinsamer Geschäftstätigkeit entschlossen sie sich, die Gesellschaft aufzulösen; das „Antiquariat am Dom“ wurde von Peter Schwarz und das „Kunsthaus am Museum“ von Peter Fritzen weitergeführt.

Peter Schwarz, dessen Antiquariat sein zweites Wohnzimmer war, erlag am 8. Juli 2015 einem langen Krebsleiden. Die Erben, sein Bruder Gerhard Schwarz und seine Mutter Marianne Schwarz, entschieden sich aufgrund der vielen Zusprüche von Seiten der Trierer Bevölkerung zur Erhaltung des „zur Trierer Sternstraße gehörenden Geschäftes“, das nun seit November 2015 unter neuer Geschäftsleitung weitergeführt wird.